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Erfolgreiche Konversion

Die Gesamtfläche, der von den amerikanischen Streitkräften genutzten Liegenschaften umfasst ca. 340 Hektar.

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Fahnen-Platz Yorkhof Kaserne, Foto: Bundesanstalt für Immobilienaufgaben

Die Stadt Hanau hat eine lange Tradition als Garnisionstadt und Militärstandort. Vor allem der Stadtteil Lamboy wurde Ende des 19. Jahrhunderts zu einem Militärstandort ausgebaut. Um 1886 wurde hier zuerst die Francois-Kaserne errichtet und später mit der Hessen-Homburg-Kaserne, der Hutier-Kaserne und der Yorkhof-Kaserne ergänzt.

Zu Beginn des ersten Weltkrieg gab es in Hanau ca 7000 Soldaten, die sich aufteilten in Eisenbahnpioniere, Infanterie und Kavallerie. Mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten wurde der Militärstandort Hanau weiter ausgebaut. Hinzu kamen im Stadtteil Wolfgang die Pionier-Kaserne und die Argonner-Kaserne. Mit Ende des zweiten Weltkrieg wurden die bestehenden Militärstandorte durch die Amerikaner übernommen und in die folgenden Jahren weiter ausgebaut.

Nach dem zweiten Weltkrieg war die Stadt Hanau einer der größten Militärstützpunkte der US Army in Europa. Zu dem Standort Hanau (Hanau Military Community) zählten auch die Stützpunkte des Fliegerhorstes Erlensee, sowie die Liegenschaften in Büdingen und Gelnhausen. Zeitweise gab es in der Hanau Military Community bis zu 45000 Militär- und Zivilpersonen.

Die Gesamtfläche, der von den amerikanischen Streitkräften genutzten Liegenschaften umfasst ca. 340 Hektar. Darunter sind 7 ehemalige Kasernenanlagen. Im Stadtteil Lamboy sind es die Hutier- und die Yorkhof-Kaserne, im Stadtteil Wolfgang die Old Argonner Kaserne, sowie die Wolfgang- und die Pioneer-Kaserne, und im Stadtteil Großauheim die Großauheim- und die Underwood-Kaserne. Die Underwood-Kaserne ist der jüngste Standort, die Liegenschaft wurde erst 1985 eröffnet.

In den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts erfolgte eine erste Reduzierung der in Deutschland stationierten Einheiten der US Army. In diesem Zusammenhang wurden in Hanau die Hessen-Homburg, die Francois und eine Teilfläche der Großauheim Kaserne geräumt und an die Bundesrepublik Deutschland zurückgegeben. Damit begann ein erster Konversionsprozess, dessen Ergebnisse heute mit der Entwicklung der Hessen-Homburg Kaserne, der Francois-Kaserne und einem Teil der Großauheim Kaserne abgeschlossen ist.

Bis Ende 2008 wurden schließlich alle, von den amerikanischen Streitkrtäften genutzten Liegenschaften in Hanau aufgegeben und stehen nun für eine Entwicklung zur Verfügung.